Die Entwicklung Europas und insbesondere Deutschlands unter der Annahme hoher Migrationsraten
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Warum ist Migration überhaupt ein Thema in und für Europa
Befindet sich Europa bereits in einer postmigrativen oder 'postmigrantischen' Gesellschaft, so wie es das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) mit vielen Veröffentlichungen und mit großer akademischer Personalpower, 21 Professo-ren/innen und 82 akademischen Mitarbeitern/innen, unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Naika Foroutan darstellt? Soll damit eine zumindest assoziative Bezugnahme auf A. Tourraines und D. Bells 'postindustrielle Gesellschaft', Jean-François Lyotard's 'Postmoderne' oder Ronald Ingleharts 'Postmaterialismus' verbunden sein? Warum gerade ein nur negativ abgrenzendes 'Post'-Paradigma? Wobei sich die neue migrative Epoche, bezogen auf ihre begründet noch zu erwartenden Dimensionen und Folgen, gerade erst in ihren Anfängen befindet? Gibt es nicht sehr viel wirkungsmächtigere, postiv bestimmte Paradigmata der Gegenwart als ein "Post", das zudem auch noch auf extrem tönernen Füßen zu stehen scheint und das eben gerade sogar mehr als nur virulent verschärfend in sehr viel größeren Zusammenhängen zu sehen ist?

Wenn schon nur ein 'Post'-Paradigma, dann möglicherweise eher das von immigrativ post-demokratischen Gesellschaften, die unter Voraussetzung der im Wesentlichen finanzökonomisch vorgegebenen Rahmenbedingungen des verdeckten und scheinbar unvermeidbaren Primates einer neoliberalen Ökonomie 'sozial' konstruiert sind, wird so mancher Bürger denken. Oder ist es das Paradigma eines immigrativ post-atlantischen Europas oder gar einer immigrativ post-europäischen Eurasischen-Union EAWU-BRICS-EOC-SOZ im Sinne möglicher russisch, chinesischer Geo-Strategievorstellungen, die zur Schwächung Europas und Sicherung der EAWU und SOZ natürlich auch ihre Interessen in und mit Afrika - und zwar zu Lasten Europas - deutlich planen. Wir werden später auf diese Eingangsfrage im Zusammenhang mit der kritischen Auseinandersetzung der Einordnung der Wertigkeit des modernen Migrationsphänomenes mit verschiedenen Migrations- und Identitätsmodell-Theorien zurück kommen.

Die europäische Zivilisation hat eine Menschenrechtsbewegung, eine Friedensbewegung und vor allem auch eine Ökologiebewegung zum Schutz unseres Planeten hervorgebracht. Das ist eine extrem wichtige und gar nicht hoch genug zu schätzende Leistung. Wird sie die Menschenrechte, die auf dem Papier garantiert sind, auch faktisch umsetzen und vor Allem auch verteidigen können?


Der Vertragsentwurf der United Nations, Globale Vereinbarung für eine sichere, geordnete und reguläre Migration, soll uns in dieser Frage regulativ weiter bringen. Die Ratifizierung wird im Dezember 2018 in Marrakesch sein. Natürlich gibt es, wie in allen pluralistischen Gesellschaften, dazu auch immer Gegenbewegungen.

Das vergleichbar relativ leicht erreichbare Ziel einer ausgewogenen Geburtenrate, die Europa einen demografisch ausreichenden Nachwuchs garantieren könnte, wird von dieser Zivilisation leider nicht realisiert. Es wäre sicher sinnvoll intensiv darüber nachzudenken, wo die Gründe für dieses im Grunde völlig unnötige Versagen aufzufinden sind. Die Gesamtfolgekosten der migrativen Ergänzung, im Sinne eines volkswirtschaftlichen Generational Accounting Ansatzes, sind sicher berechenbar wesentlich höher als es eine effiziente und effektive Familienpolitik gewesen wäre bzw. noch sein wird.

Europas Wirtschaft und Gesellschaften benötigen also nach derzeitigem Stand eine möglichst geregelte Zuwanderung junger, demokratiewilliger und -fähiger, arbeitsfähiger und arbeitswilliger Menschen. Trotz der im Verhältnis zum Bedarf relativ geringen Zuwanderung wird von der Bevölkerung ein Migrationsdruck empfunden, der zunächst aus dem Balkan, dann aus dem Nahen Osten aber nun vor allem aus Afrika, wesentlich sozial-ökonomisch, demografisch, klimatisch und ernährungsbedingt, bis 2060 ungeregelt exponentiell zunehmen wird. Ökonomische Verbesserungen in den volkswirtschaftlich schlechtest gestellten Ländern Afrikas bzw. der Subsahara führen zunächst sogar zu einem Anstieg des Migrationsdruckes bevor dann erst nach ca. 40 Jahren die Abnahme beginnt. Gleichzeitig werden die westlichen Industrieländer bedingt durch eine Legitimationsdynamik der noch relativ stabilen jeweiligen politischen "Mitten" die Menschenrechtslage weiter verbessern, während in fast ganz Afrika, in fast ganz Asien, in Süd- und Mittelamerika die Menschenrechtslage kriegs-, korruptions- und repressionsbedingt de facto sehr schlecht ist und sogar massiv einbricht. Selbst in den USA sehen wir Entwicklungen, die zumindest nicht als weitere Optimierungen der Menschenrechtslage zu sehen sind.

Dies steht dann in einem völligen Widerspruch zur erweitert randpolitisch und gesamtpolitisch, sozial integrativ/inklusiv bedingten Aufnahmekapazität und jeweils vor allem randpolitisch induzierten Aufnahmewilligkeit nicht nur in den Industrienationen.

Die Ergebnisse des Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) in seinem Integrationsbarometer 2018 und seinem Jahresgutachten 2018, die integrativ harmonisierende Wirkungen bei bestehender direkter sozialer Verflechtungs-Nähe besonders betonen sind bezogen auf das Faktum richtig. Sie werden aber theoriebasiert falsch interpretiert, weil soziale Verflechtungs-Nähe immer auch bedingte soziale Zwänge inkludiert, die sich allerdings nur auf die jeweiligen Kontaktpersonen bezieht. Die generelle Angst- und Aggressionskanalisierung wird dadurch, selbst bei diesen direkten Kontaktpersonen, nicht im Geringsten tangiert. Diese politischen Induktionswirkungen bestehen aus einem extrem volatilen Wechselwirkungs-(1) und Wachstumsverhältnis der politischen, extremistischen, kriminellen und religiösen Ränder. Das ist ein sehr explosives, dilemmatisches, multifaktoriell systemisch vernetztes, politisches Szenario, das der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration in seiner Studie aus bekannten Gründen leider nicht berücksichtigt.

Wir sehen in dieser Untersuchung diese sehr diffuse politische, wirtschaftliche und existenzielle Verunsicherung der Menschen in Europa unter einem systemtheoretisch-kybernetischen, evolutionsbiologischen-neurobilogischen theoretischen Gesamtansatz. Dieser Ansatz ist sehr belastbar, weil er sowohl deduktiv top-down als auch induktiv bottom-up modelltheoretisch und emprisch massiv abgesichert ist.

Dieser diffuse Verunsicherungsgrad und das Aggressionsniveau nehmen im Rahmen einer bestimmten, ungleichen gesellschaftlichen Verteilung zu. Ungleiche gesellschaftliche Verteilung heißt dabei, dass es gesellschaftliche soziale Lagen gibt, die hohe Verunsicherung und Aggression zeigen und andere bei denen sogar gegenteilge Reaktionen feststellbar sind. Diese Aggressions- und Verunsicherungspotentiale in den jeweiligen sozialen Lagen finden wir trotz der Abnahme der Arbeitslosigkeit und sich verbessernder ökonomischer Prosperität, also trotz genau polar-gegenläufiger Faktoren. Das ist ein sehr verwunderlicher Effekt, der durch alle bisherigen Theorien eben nicht erklärbar ist. Das ist von zentraler Bedeutung. Es muss also einen oder mehrere bisher unbekannte Faktoren geben, die ursächlich mit diesem Effekt der Ungleichverteilung verbunden sind. Der neurobiologische Ansatz einer proto-rechtlichen Prägung der Wahrnehmung, epigenetischer Prägung durch eine Neurobiologie der Migration und der evolutionsbiologische Ansatz der Kin-Selection sind die Ansätze, die hier im Rahmen einer umfassenden General-Theorie weiter helfen können und die in besonders zu betonender Weise, jede diskriminierende, aggressive, rassistoide oder kulturalistische Objektivation völlig vermeiden und verhindern.

Natürlich spielen in diesem Zusammenhang die jeweils "gruppenspezifisch" wechselseitig anwendbaren Begriffe Fremdenfeindlichkeit, Ausländerfeindlichkeit, Xenophobie, Rassenhass, Rassen und Rassismus, ethnische Diskriminierung, ethnische Vorurteile, Gender-Diskriminierung, Demokratismus und Antidemokratismus, Ökologismus und Antiökologismus, Christianismus und Antichristianismus, Semitismus und Antisemitismus, Judaismus und Antijudaismus, Islamismus und Antiislamismus, Technizismus und Antitechnizismus, Ökonomismus und Antiökonomismus, Judaphobie und Islamophobie, Ausgrenzung, Parallelwelten und Gegenwelten, Gewalt, Gewaltbereitschaft, Gewaltorientierung, Gewaltverherrlichung, Konfliktbereitschaft und Aggressionsniveau, Radikalismus, Extremismus, Legalismus und Antilegalismus und natürlich auch die Kriminalität eine sehr große Rolle. Dazu gibt es sehr viele Einzel-Theorien.


Man kann diese Begriffe nicht völlig vermeiden. Warum aber wird dann in dieser Untersuchung mit diesen Begriffen so wenig gearbeitet? Wir gehen hier begründet davon aus, dass ein wesentlich objektiverer, erklärungsstärkerer, umfassenderer und einheitlicher Theorieansatz existiert, der diese Phänomene für unseren Theorieansatz anschlussfähig beschreibt, analysiert, erklärt und konstruktiv bearbeitbar machen wird. Diese oben aufgeführte Konstruktvielfalt, die in ihrer gesellschaftlichen Wirkung aggressionsfördernd wirkt, beruhen alle zusammen auf maximal drei verdeckten ursächlichen Variablen. Diese wollen wir methodisch gestützt auffinden und effiziente Interventionen zur Veränderung dieser Variablen aufzeigen.

Wir werden dieses Thema im Kapitel "Theorie, Modelle, Methoden, Methodologie, Modelltheorie und Wissenschaftstheorie" ausführlich im Detail behandeln, weil dies in der Kausalattribuierung und sozialen Kognition verfälscht wird und selbst durch Faktorenanalyse und multivariate Regressionsanalysen nur extrem schwer aufgefunden werden kann (Factor-Analysis | Causal-Inference | Hidden-Layers | Hidden-Variables | Causal-Models | Causal-Bayes-Nets | MLP SVM ANN CNN FNN RNN)(2). Dies ist im übrigen auch ein zentrales Thema der KI (Künstliche Intelligenz).


Die Finanzkrise und das Weiterwuchern der global völlig entfesselten Finanzwirtschaft und Derivate-Lobby in Verbindung mit der sehr undurchsichtigen EZB-Policy, der Niedriglohnbereich, die globalisierungsbedingte Zunahme von sozialer Abwärtsmobilität oder sollen wir es verdeckte soziale Abwärtsmigration nennen, die ökonomische Dichotomisierung der Gesellschaft, die aggressive Ökonomisierung der Sozialethik vor allem in den Schwellenländern, die Korruption in den Entwicklungsländern, der mittlerweile für jeden Menschen spürbare Klimawandel und die globalen Klimaszenarien, der islamische Terrorismus, die organisierte Kriminalität, die wesentliche Ununterscheidbarkeit der etablierten politischen Parteien und nun die Zunahme eines entfremdeten Öffentlichkeitsbildes durch Migration. Da entsteht in Abhängigkeit von der jeweiligen sozialen Lage, systemtheoretisch, evolutionsbiologisch bedingt (vgl. hier das Kapitel "Theorie, Modelle, Methoden, ...") erheblich wirksam, ein mehr oder weniger stark ausgeprägtes Klima diffuser und teilweise sogar konkreter Ängste, Verunsicherungen und natürlich auch Aggressionen. Diese diffusen Aggressionen, Ängste und Verunsicherungen der jeweilig betroffenen sozialen Lagen sind politisch sehr wirksam kanalisierbar und nutzbar. Das ist ein Effekt, den wir schon lange kennen.

Sind also die Theorien der westlichen Industrienationen, die die Integration und Inklusion betreffen, unter diesen global-ökonomisch induzierten sozialpsychologischen Entwicklungstrends belastbar? Verschließt die Politik vor dieser Frage vorsätzlich die Augen, weil sie die industriell geforderten, ökonomischen Liberalisierungs- und Globalisierungstrends nicht gefährden bzw. den "Differenz-Protektionismus" nicht auch noch befördern darf? Braucht Europa möglicherweise eine zweite Aufklärung, weil Immanuel Kants "... Ausgang des Menschen aus seiner selbst [oder doch realistischer - digital?] verschuldeten Unmündigkeit ..." durch das Wirtschaftssystem, das Politiksystem, das seiner analytisch hochwertigen Kritikbefähigung gezielt entledigte Bildungs- und Wissenschaftssystem (Bologna), das Mediensystem usw. "narrativ" extrem subtil und systematisch auf wirtschaftssystemunschädliche Nebenkriegsschauplätze "umgesteuert" wird?

Wenn wir den Migrant Integration Policy Index (MIPEX) 2015 (http://www.mipex.eu/key-findings ) betrachten, könnten wir von einem Status quo ausgehen, der relativ konsolidiert wirkt. Ist die MIP tatsächlich konsolidiert oder ist es nicht so, dass sich Europa optimal planend auf ein erheblich gesteigertes Migrations-Szenario vorbereiten muss? Diesen Fragen wollen wir mit gesundem Menschenverstand, theoretisch, analytisch, empirisch und KI-modellgestützt nachgehen.


Migrationstheologien
Eine weitere Frage ist die, ob uns immer wieder entstehende besondere theologische Ansätze - in allen Religionen - helfen können, unsere existentiellen Verunsicherungen zu erkennen und durch Sinnstiftung zu bewältigen? So gibt es in der christlichen Religion die Theologie der Befreiung, die Theologie der Versöhnung, die Theologie der Hoffnung, die Theologie der Freiheit und die Theologie der Migration also die Migrationstheologie. Migrationstheologien findet man in allen Religionen, allerdings in nicht vergleichbarer Fundierung, Typik und Methodik - so ist die christliche z.B. soteriologisch-eschatologisch fundiert. Manche Theologen könnten in solchen theologischen Sonder-Entwicklungen eine Gefahr für den Glauben, für die Spiritualität sehen. Möglicherweise gibt es Theologen in allen Religionen, die unter spirituellen Gesichtspunkten solche Theologien als Theologismen bezeichnen würden und es so als möglicherweise nicht nur problematisch, sondern verwerflich erachten würden, solche, in ihrer Sicht, "Theologismen" unter spirituellen Gesichtspunkten ernsthaft zu diskutieren. Wäre das dann nicht eine "Sonder"-Theologie der Spiritualität, die es ja auch tatsächlich gibt, oder ist das bei Weitem zu oberfächlich gesehen?

Natürlich stehen die Theologia Spiritualis und die historisch-kritische Methode in einem besonderen Spannungsverhältnis ebenso wie die apophatische und kataphatische Methode in einem besonderen Spannungsverhältnis stehen. Wer aber - zunächst nur rein pragmatisch - belastbare Ergebnisse einer interreligiös vergleichenden Migrationstheologie erhalten möchte, wird um die Anwendung der historisch-kritischen Methode nicht umhin kommen. Denken wir nur an die Migrationshermeneutik(3), die in allen Religionen auffindbar ist und die maßgeblich von einem zentralen Faktor bestimmt sind - es sind Emigrationen also Migrationen der eigenen Religionsangehörigen und keine Immigrationen in die eigene Religionsgemeinschaft. Dies betrifft zum Beispiel dann natürlich auch die sogenannte islamisch revisionistische Schule oder auch das "Jewish Nation-State Law" , das im Juli 2018 von der Knesset verabschiedet worden ist und auf eine jüdisch-orthodoxe Migrationstheologie begründet ist (vgl. z.B. auch die strafrechtlichen Wirkungen im Zusammenhang mit dem "National Rabbinate").

Dieses extrem wichtige Thema einer interreligiös vergleichenden Migrationstheologie, so problematisch sie möglicherweise auch bezogen auf den spirituellen Kern der Religionen zu denken sei, betrifft im Wesentlichen die vergleichende Sinnstiftung sozialer Systeme, wobei die Sinnstiftung sozialer Systeme systemtheoretisch - also für unseren Ansatz - von grundlegender Bedeutung ist. Hier ist das deshalb nur ganz kurz angerissen, weil dies den Hauptteil der Untersuchung ausmachen wird.


Migrationstheorien
Es gibt viele verschiedene Migrationsursachen. Menschen wandern, weil sie arm sind, weil sie keinen Job, kein Einkommen und keine Perspektiven haben, weil sie politisch verfolgt werden oder weil es klimatische Katastrophen gab. Das sagt uns der gesunde Menschenverstand. Ob diese Betrachtungsweise ausreichend ist, wird im Kapitel Theorie, Modelle, Methoden ... ausführlich im Gliederungspunkt Migrationstheorien dargestellt werden.

Dabei wird unter Anderem auch ein Augenmerk auf die Sozialpsychologie, die Individualpsychologie, Psychiatrie und Psychopathologie der Migrations-Entscheidung gerichtet. Dies ist für die Algorithmik der KI-Modelle (KI - Künstliche Intelligenz) der Psychischen-Systeme (vgl. weiter unten) von großer Bedeutung. Dieser Aspekt wurde auch von der neueren Migrationsforschung, die im Wesentlichen Push-Pull bzw. ganz neu die Push-Pull-Plus(4) Theorien vertritt, in Abgrenzung von der neoklassichen Migrationsforschung, bisher nur für die Folgewirkungen der Migration im Zielland, aber noch nie für die psychische Disposition der Migranten in der Migrationsentscheidung und -umsetzung im Ursprungsland berücksichtigt. Beides ist zu berücksichtigen. Migrationsentscheidungsrelevant ist jedoch der jeweilige Psycho-Dispositionsfaktor im Ursprungsland.

Ein weiterer bisher nur völlig unzureichend und undifferenziert berücksichtigter Faktor in den individuellen Migrations-Entscheidungs-Modellen ist die des Schlepper-Marketing im Ursprungsland. Dieser Faktor wirkt verstärkend in Verbindung mit dem Psycho-Dispositionsfaktor im Ursprungsland. Dabei muss man sehr stark zwischen Ost- und West-Afrika differenzieren, weil dort jeweils unterschiedliche Psycho-Dispositionsfaktoren vorliegen.

Hinzu kommen die sehr gewichtigen ökonomischen Faktoren, die die Mittelbeschaffung für die Kostendeckung der Schlepper-"Honorare" bestimmen.


Tatsächlich völlig unerforscht sind die neurobiologischen und epigenetischen Folgen der Migrationstraumatisierungen - man könnte in diesem Zusammenhang begründet von einer Neurobiologie der Migration sprechen - in Verbindung mit den Psychodispositionsfaktoren und der jeweils individuellen Vorgeschichte im Ursprungsland in Bezug auf die wesentlichen Sozialisationsbereiche im Zielland - insbesondere die ökologische Sozialisation und die politische Sozialisation.


Integrations- und Inklusionstheorien
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Wie wir Europa wünschen
Dürfen, sollten, müssten, können wir nicht eine detaillierte Zielvorstellung von einem Europa der Zukunft haben? Wie sollte es in kurzen Worten zusammengefasst aussehen. Sollte es ein weltoffenes, tolerantes, konstruktives und gleichzeitig objektiv-analytisch-kritisches, ökologisches, friedliches, demokratisches, finanzwirtschaftlich, realwirtschaftlich und politisch starkes Europa sein, damit es seine Grundsätze auch behaupten kann? Wenn Europäer Zielvorstellungen haben, müssen sie geeignete Maßnahmen finden, einleiten und umsetzen. Dabei kann es sehr hilfreich sein, wenn man vergleichende Prognosen zur Hand hat. Prognosen, die von klar definierten, transparenten und überprüfbaren Ausgangsszenarien, über definierte und transparente Steuerungsmaßnahmen zu definierten, transparenten und gut überprüfbaren Endszenarien gelangen.


Wie wir Europa prognostizieren
Wir konstruieren die vergleichenden Prognosen im Wesentlichen mit Hilfe oder besser auf der Basis von Niklas Luhmanns Theorie sozialer Systeme. Dabei benutzen wir verschiedene weitere Theorien und Daten. Die Zusammenhänge sind im Einzelnen im Kapitel "Theorie, Modelle, Methoden, Methodologie, Modelltheorie und Wissenschaftstheorie" dargestellt. Wichtig für Luhmanns Theorie ist zunächst ein Überblick über die einzelnen ausdifferenzierten Subsysteme, die jetzt zunächst als Einstieg, nur plakativ, in willkürlicher Reihenfolge, grob umrissen und nur mit aktuellen Spotlights versehen, angesprochen werden.


Religionssystem
Wir beginnen zunächst mit dem Religionssystem. Ob und warum die Theologien bzw. die Religionen wesentlicher Bestandteil unserer Gesellschaften und möglicherweise sogar sehr wirkungsstarke Theologien als Systeme in oder neben unseren Rechts-, Wirtschafts- und Politiksystemen sind, wird im Laufe dieser Untersuchung geklärt werden. Wir nehmen neutral zur Kenntnis, dass es mehrere Religionen und Theologien in Deutschland und Europa gibt. Nun wird sich ebenfalls jeder vernünftige Mensch die Frage stellen, was Theologien mit Migration zu tun haben. Gar nichts? Behalten Sie diese völlig begründete Frage während des Lesens immer im Sinn.

Die Themen der Migration sind "die Sache Christi selbst", betonte Papst Franziskus. Papst Franziskus hat die Ortskirchen zur Fortsetzung ihrer Flüchtlingsarbeit aufgerufen. Die Regierungen müssen "angemessenere und wirksamere Antworten" auf die Herausforderung der Einwanderung geben. Katholische Institutionen sollen nach den Prinzipien der kirchlichen Soziallehre handeln und wirken, das sagte der Papst vor der Konferenz der Internationalen katholischen Kommission für Migration (ICMC) im März 2018 im Vatikan. Auch die Evangelische Kirche Deutschlands hat eine Kammer für Migration und Integration eingerichtet und hat "Zehn Überzeugungen zu Flucht und Integration aus evangelischer Sicht" formuliert. Der Hunger und der Wassermangel, sowie zunehmend bis 2060 das Klima, sind bereits und werden in der Folge verstärkt in zunehmenden Dimensionen die Hauptmigrationsursachen sein. Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin wies eindrücklich darauf hin, dass Migration "nur als Notstand oder Gefahr" wahrgenommen wird und eine Haltung der Abwehr und Angst den Umgang mit Migranten bestimmt. Die Regierungen rief er zu einem entschiedeneren Schutz der Menschenrechte von Flüchtlingen und Migranten auf. Der italienische Kardinal Francesco Montenegro sieht ganz aktuell im August 2018 die Kirche vor noch größeren Aufgaben bei der Aufnahme von Flüchtlingen. Von der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) wurde eine Migrationskommission (Kommission XIV) eingerichtet. Sonderbeauftragter für Flüchtlingsfragen ist Erzbischof Dr. Stefan Heße. Papst Franziskus Botschaft zum 104. Welttag des Migranten und Flüchtlings 2018 inkludiert eine Änderungsforderung zum (EU) Staatsangehörigkeitsrecht für alle im jeweiligen (EU) Land neugeborenen Kinder, natürlich und gerade auch für Kinder von sogenannten "illegalen" Migranten ohne Aufenthaltsstatus gemäß Ius Soli(5). Der Aachener Missio Präsident Prälat Klaus Krämer sagt: "...wir dürfen in Deutschland das Thema Flucht und Migration so führen, dass das Potential von Religion zur Lösung und Prävention von Konflikten in den Blick kommt..." und nimmt in seinem Buch Migration und Flucht. Zwischen Heimatlosigkeit und Gastfreundschaft, Theologie der Einen Welt, Band 13, Verlag Herder in Kooperation mit missio Aachen dazu Stellung.

Die Aufarbeitung einer auch empirisch historisch-kritischen christlichen Theologie der Migration, die zunächst lateinamerikanischen Ursprungs ist, scheint sinnvoll und aufschlussreich(6). Eine solche auch empirisch historisch-kritisch basierte Aufarbeitung ist für eine muslimische Theologie der Migration(7) ebenso wie auch für eine jüdische Theologie der Migration nicht anerkannt. Wir begreifen hier das Wort jüdisch-israelisch in der begrifflichen Fassung Emmanuel Levinas als Judaismus(8). Eben eine solche empririsch historisch-kritisch vergleichende Auslegung ist allerdings erforderlich, um die verschiedenen Besonderheiten der türkischen, arabischen Islamausprägungen oder Islamismen sowie eben auch die Sahel-Islamausprägungen oder Islamismen in ihren Wirkungen abschätzen zu können(9).

Nicht zuletzt soll auch in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben, dass die Evangelische Kirche im Rheinland am 12. Januar 2018 "...mit großer Mehrheit..." beschlossen hat, auf jede Mission und auf jeden Missionsversuch bezogen auf jeden muslimischen Mitbürger zu verzichten. Keine andere Religionsgemeinschaft hat bisher einen solchen Verzicht ausgesprochen, ganz besonders nicht die muslimischen Glaubensgemeinschaften.

Was wäre, wenn der Staat, die Politik und die Gesellschaft ausdrücklich auf ihre Aufgabe der demokratischen Willensbildung verzichten würde? Einen solchen Vergleich zu ziehen, scheint angesichts der Tragweite dieser Entscheidung der EK im Rheinland durchaus angemessen zu sein. Dazu dürfen und müssen wir auf die antidemokratischen Einstellungen und Lehren nicht nur mancher muslimischer Strömungen, sondern auch mancher nicht-muslimischer rechts- und linksextremer antidemokratischer Strömungen hinweisen, die bis in den Jugendbildungsbereich und Sozialstättenbereich in Europa reichen. Dabei gehen wir zunächst hypothtisch davon aus, dass Rechtsextremismus, islamische Überfremdung und islamischer Extremismus sowie Linksextremismus in einem sehr volatilen Wechselwirkungsverhältnis zueinander stehen. Auch ein sehr weltoffenes und tolerantes Europa dürfte, sollte, könnte und müsste dennoch, nur zum Selbstschutz, erziehend und integrativ wirkend, solchen Entwicklungen offen entgegentreten vgl. Berichte des Landtages NRW https://www.landtag.nrw.de/Dokumentenservice/portal/WWW/dokumenten- archiv/Dokument/MMD17-2832.pdf , des BfV und BfV Bayern http://www.verfassungsschutz.bayern.de/islamismus/definition/erscheinungsformen/legalistischer_islamismus/ index.html bezgl. DITIB und VIKZ e.V.).

Dürfte, sollte, müsste und könnte also die katholische Kirche, sogar nur angesichts der bisher bekannten migrativen Entwicklungen, diesen sehr schwierigen, komplexen, risikoreichen und fundamentalen Missionsauftrag nunmehr auch wieder in und für Europa nicht nur überdenken, sondern auch sehr intensiv, extensiv und expansiv umsetzen und welche Wirkungen hätte das?


Wirtschaftssystem
Für das Wirtschaftssystem ist Migration nicht die Frage, sondern die Antwort. Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer (BDA), Industriepräsident Dieter Kempf (BDI), der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags Eric Schweitzer (DIHK) und auch der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks Hans Peter Wollseifer (ZDH) sehen die Industrie- und Wirtschaftssysteme Europas in einer extrem angespannten Bedarfslage, was den Arbeitsmarkt für junge Berufsanfänger, Fachkäfte und junge kräftige Niedriglöhner betrifft, aber ebenso, wenn nicht sogar wichtiger, ist vor Allem dem Handel das zusätzliche migrative Konsumptionsvolumen. Dabei müssen wir berücksichtigen, dass die Konsumptionshaltungen insbesondere der Sahel-Migranten extrem ausgeprägt sind und in Anbetracht der langfristig zu erwartenden Migrations-Dimensionen zu riesigen Binnennachfrageeffekten in Europa führen werden, da diese Nachfragegruppe zudem sozialisationsbedingt an keinerlei ökologische Einschränkungen gebunden ist . Die Wirtschaft bezahlt die Folgen der Fehlintegrationen nicht. Das bezahlt der Bürger über den geminderten Zins der Geldpolitik und als Steuerzahler über die Fiskal- und Haushaltspolitik, so wie es übrigens bei den Banken auch geschehen ist und weiterhin geschieht. Deshalb ist der Bundesregierung auch die weitere Fortführung der Niedrigstzinspolitik der EZB über das Draghi-Regime hinaus so wichtig. Nur so kann eine Wirtschaftskrise, die unter den derzeitigen migrativen Rahmenbedingungen zu fatalen politischen Folgen führen würde, zu Lasten der nachfolgenden Generation postponiert werden. Dazu wurden der Politik unterschriebene Statements übergeben.

Um die Grundannahmen der Wirtschaft besser zu verdeutlichen, überzeichnen wir den Zusammenhang nun sehr stark. Wir folgen dabei den von der UN und von Eurostat als realistisch eingestuften Prognosen des Migration Data Portals (vgl. https://migrationdataportal.org/themes/migration-forecasting), die bis zum Jahr 2060 von rund 50 Millionen Migranten in Europa ausgehen. Wenn also auf dieser Basis hypothetisch angenommen 50 Millionen (gemäß unserer Simulationsmodelle werden es bis 2060 rund 240 Millionen sein) Afrikaner nach Europa kommen würden (z.B. gem. des anstehenden EU-Afrika-Vertrages oder des EU, Rabat Process, Marrakesh Political Declaration 02.05.2018 oder United Nations, Globale Vereinbarung für eine sichere, geordnete und reguläre Migration, Ratifizierung soll 12.2018 in Marrakesch sein vgl. https://www.unric.org/de/uno-schlagzeilen/28383-historischer-moment-erste-globale-vereinbarung-der-vereinten-nationen-zu-migration- , etc.) dann würde das die Binnenkonsumnachfrage und die Binneninvestitionsnachfrage inklusive aller Nebeneffekte bezogen auf das europäische Bruttoinlandsprodukt um bis zu 25% steigern. Wenn wir das I-KI-BA-Szenario zu Grunde legen, dann steigt die Binnennachfrage bereinigt um ca. 95%. Die Wirtschaft geht dabei nur ein extrem geringes Risiko ein. Sollte der gleiche Absatzeffekt für die Wirtschaft durch Investitionen auf afrikanischem Boden erreicht werden, würde das Risiko, die Kosten und die Amortisationszeit extrem ansteigen. Die Haltung der Wirtschaft ist also sehr gut nachvollziehbar.


Die chinesischen Investitionen z.B. in Afrika haben eine völlig andere Zielsetzung als die Migrationsverhinderung. Ganz im Gegenteil haben sie durch ihre agrarökonomischen Produktverdrängungen auf den regionalen Märkten in Verbindung mit der chinesischen Personalpolitik sogar einen langfristigen demografischen Verdrängungseffekt, der sich kostenbedingt nur in Richtung der EU entladen kann.

Die Dominanz des Wirtschaftsystems ist eine zentrale These dieser Untersuchung und damit auch die vielen sehr positiven Effekte beruflicher und betrieblicher Sozialisation(10).


Ökosystem
Das "reale" Ökosystem ist für Luhmann kein Funktionssystem der Gesellschaft selbst. Allerdings bildet die Kommunikation über das Ökosystem ein Funktionssystem. In diesem Zusammenhang stoßen wir auf Fragestellungen, die für diese Eingangsdarstellung zu komplex sind. Dieses Funktionssystem entwickelt eine zunehmende Dynamik und Ausdifferenzierung. Die Wirkungen der extensiven Armuts- und Klimamigration können sowohl auf das "reale" als auch auf das kommunikativ-funktionale Ökosystem sehr genau berechnet werden und sind von erheblicher Bedeutung und Relevanz.


Politiksystem
Ist die Migration für das europäische Politiksystem auch eine Frage der Demokratie selbst, so wie sie für die christliche Theologie nach Papst Franziskus eine Sache Christi selbst ist oder ist sie so wie für das Wirtschaftssystem auch die Antwort? Die Politik muss - langfristig in jedem denkbaren Falle - und will zumindest kurzfristig sowie mittelfristig die oben benannten Forderungen der Wirtschaft durch eine europäisch harmonisierte Asyl- und Migrationssteuerung - bedingt durch die verfehlte Art ihrer Policy-Implementation auch gegen den zunächst noch zunehmenden Widerstand der Bevölkerung - mit Exekutivgewalt erfüllen. Sie muss es sowieso langfristig, weil die vorgegebenen, unabänderlichen Rahmenbedingungen es gar nicht anders zulassen werden. Wir gehen hier davon aus, dass dies der Politik gelingen wird. Der Nachweis geschieht mittels eines theorie- und datenfundierten KI-Modells. Dieses politische System hat aber wegen einer zu dieser Zielsetzung zunehmend schwindenden Legitimationsbasis in einer vermeintlichen "Kern"- und sogar in einer vermeintlichen "Rand"-bevölkerung, die Dimensionen des migrativen Bevölkerungs"austausches" noch nicht offen deklariert. Politisch oder gesellschaftlich induzierte effiziente Integrations- bzw. Inklusionsmaßnahmen(11) in Richtung beider Problemareale sind bisher nur in äußerst geringem Umfang entwickelt, geschweige denn vorhanden.

Gegenteiliger Auffassung ist der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration in seinem Integrationsbarometer 2018 und seinem Jahresgutachten 2018, das von der derzeitigen Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration im Kanzleramt, Frau Annette Widmann-Mauz (Nachfolgerin von Frau Aydan Özoğuz) der Öffentlichkeit bzw. den Medien vorgestellt worden ist. Der Bundesbeirat für Integration, der Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat (BZI), die vielen Integrationsbeiräte auf Kommunal- und Landesebene, die Landesarbeitsgemeinschaften der kommunalen Integrationsräte usw. - sie alle erkennen in Berichten und Veröffentlichungen sehr gute Integrationsfortschritte und eine sehr gute Effizienz der Integrationsmaßnahmen und -einrichtungen.

Was die Leistungsfähigkeit dieses Migrations-Inklusions- und Integrations-Netzwerkes betrifft, sei nur auf die einzige überhaupt zu einer auch nur ansatzweise systematischen Untersuchung des BAMF dazu bestehenden Untersuchung verwiesen "Die Organisation der Asyl- und Zuwanderungspolitik in Deutschland" BAMF, J. Schneider, 2012. Dort werden noch nicht einmal 2% des Migrations-Inklusions- und Integrations-Netzwerkes aufgeführt und das nicht deshalb, weil das systematisch so vorgesehen wäre, sondern weil es überhaupt nicht bekannt und untersucht ist. Noch nicht einmal die bestehenden Einzel-Strukturen und ihre Verbindungen sind bekannt - ja noch schlimmer sie werden noch nicht einmal systematisch durch Datenbestände erfasst, geschweige denn ihre Funktions- und Wirkungsweise in einer Gesamtevaluation analysiert. Ja da fragt man sich doch wie das SVR-Jahresgutachten 2018 überhaupt zu Stande gekommen ist - durch Daumenmaß-Schätzungen und Vermutungen? Sie können sich sehr leicht denken und vorstellen, wie es um die bestehenden hoch dotierten national- sowie EU-geförderten Migrations-Bildungs-, Migrations-Inklusions-, Migrations-Integrations-, Migrations-Förderungs- und Migrations-Forschungs-Institutionen unter Anlegung objektiver Effizienzstandards wirklich aussieht. Handfeste flächendeckende internationale Benchmarking-Effizienzuntersuchungen der Sozial-Unternehmen, NGOs und NPOs sind seit eher offensichtlich politisch unerwünscht - man wünscht kein zweites "Bildungs-, Pflege-, Integrations- oder gar Inklusions-PISA" in der Migrationspolitik - vgl. z.B. Seite 4, Kommunale Integrationskonzepte: Verbreitung, Funktion und Wirksamkeit, Expertise im Auftrag des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration, Prof. Dr. Dieter Filsinger, Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, Fakultät für Sozialwissenschaften, Forschungsgruppe Bildung, Evaluation, Soziales (ForBES), Dr. Frank Gesemann, DESI – Institut für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration, Berlin und Saarbrücken im November 2017, Redaktionelle Überarbeitung im Juni 2018.

Die Effizienz dieser Netzwerke werden wir in einem gesonderten Kapitel untersuchen - vgl. Nachweisbarkeit Integrations-Netzwerk Systemeffekte - Systemcharakter, Effizienz und mediale Dartsellung. Dort finden Sie auch eine vollständige und aktuelle grafische Überblicksdarstellung dieser Integrations-Netzwerke.

Wir gehen zunächst hypothtisch davon aus, dass die Migration und islamische Überfremdung europaweit zunehmend zu einer Zunahme rechter Ideologien und Rechtsradikalismus sowie -extremismus und ebenso parallel wechselwirkend Linksradikalismus und Linksextremismus führt, die in einem sehr volatilen Wechselwirkungsverhältnis zueinander stehen. Im politischen System erkennen wir zunehmend verdeckt elitaristische Haltungen, die von einem immanent ochlokratisch bestimmten Unterschichts-, Prekariats-, ja sogar Volksbegriff geprägt sind und die einzige derzeit politisch umgesetzte Implementationsstrategie ist die des Verschweigens der wesentlichen demografischen Langfristziele der etablierten politischen Eliten. Man wartet so lange mit der offenen Deklaration dieser massiven Migrationsunvermeidbarkeit bis die demografisch bedingten Mehrheitsverhältnisse sich in der Bevölkerung verschoben haben und so eine - leider nur vermeindlich - automatische Systemselbststabilisierung eintritt.

Wird die Migration also vielleicht doch zu einer Frage der Demokratie selbst, so wie Eingangs gefragt?

Die diesbezüglichen Modelle prognostizieren das Erfordernis massiver Polizeieinsätze. Ob die diesbezüglichen Erwartungen der Politik an die Funktionen und Aufgaben der Polizei noch als angemessen zu betrachten sind, ist ein Thema, das hier nicht behandelt werden kann. Um diese funktionalen Fehlentwicklungen in der Funktion und dem Einsatz der staatlichen Sicherheitsorgane zu vermeiden, muss die Politik sofort damit beginnen, diesbezügliche massive multilevel Policy-Implementationsprogramme zu starten. Entsprechende Policy Recommendations wurden der Bundesregierung bereits vorgelegt.


Rechtssystem


Mediensystem


Bildungsystem


Gesundheits- Pflegesystem
AIDS in der Sahel-Zone (vgl. Deutsche AIDS Stiftung Migration-AIDS-Fachtag-2016) - besondere Faktoren der epidemischen Dynamik - importierte EU-Verbreitung prognostisch bis 2060 größer 15% - sozialisiertes Sexualverhalten vgl.: A. Flint, HIV/AIDS in Subsaharan Africa, Politics Aids and Globalization, Basingstoke 2011; B. Bauschert, Hintergründe der AIDS-Epidemie in Afrika: Ndiri kutsvaga sauti - Ich suche nach Salz, Deutsches Ärzteblatt 1998, 95(22): A-1370 / B-1145 / C-1070; Weyer J. (1989) Hochrechnungen zur epidemischen Dynamik von AIDS. In: Miehlke K. (eds) Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin. Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin, vol 95. Springer, Berlin, Heidelberg


Wissenschaftssystem


Kultursystem


Psychische Systeme
Die Einführung der Psychischen Systeme, die die Einzelindividuen der Gesellschaften repräsentieren, ist natürlich nicht nur wegen ihrer Bedeutung für unseren Theorieansatz und die darauf aufbauenden KI-Modelle von sehr großer Bedeutung. Die Einzelindividuen in ihren jeweiligen psychischen, kognitiven und motorischen Ausprägungen sind die formenden Träger unserer Gesellschaften. Psychische Systeme bilden zwar gemäß des Theorieansatzes "nur" die Umwelt der verschiedenen Sozialsysteme, aber eben diese Umwelt wirkt stark evolutiv in das System hinein und verändert das System damit. Dies scheint von verschiedenen "Systemseiten" - und zwar mit fatalen Folgen - vergessen zu werden. Weitere und detaillierte Erklärungen zur Theorie Sozialer Systeme und den Funktions- und Strukturwirkungen der Psychischen Systeme im Rahmen der Theorie Sozialer Systeme folgen im Verlaufe des Textes.



Europäisierungsforschung und Politikimplementationsforschung
Da es bisher - so gewollt - keinerlei wissenschaftlichen Politikfolgenabschätzungen, Europäisierungsforschungen oder Implementa-tionsforschungen zu diesem Parameterkomplex gibt, stellen wir uns also die berechtigte Frage, wie sich die Industrienationen oder Industrieregionen(12), vor allem zunächst die Europas, in Abhängigkeit von der migrativ demografisch, klima- und ernährungsbedingt induzierten, hochgradigen Out-Of-Africa-Migration (13) - vor allem Sahel - bezogen auf das ökonomische System, das rechtliche System, das politische System, das soziokulturelle System und damit auch das Religionssystem bis ca. 2070 entwickeln werden?


Nachweisbarkeit Integrations-Netzwerk Systemeffekte - Systemcharakter, Effizienz und mediale Darstellung

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Nachweisbarkeit religiöser Systemeffekte
Hat die damit verbundene, afrikanisch geprägte Islamisierung überhaupt nachweisbare System-Effekte? Falls ja welche Effekte genau? Falls nein welche anderen sozial-kulturellen Parameter sind maßgeblich? Gibt es überhaupt in säkularen Gesellschaften generell nachweisbare Einzel-Systemeffekte von Religionen bzw. Theologien auf das Dominanzsystem Wirtschaft und/oder die Subsysteme Politik, Recht etc. So gibt es z.B. in den USA aber auch in Europa und daneben auch für Deutschland einige empirische religions-kriminologische Untersuchungen, die vom Kriminologischen Institut des Landes Niedersachsen (KFN) durchgeführt wurden bzw. durchgeführt werden. Wir erinnern in dieser Hinsicht, allerdings in dem größeren und wesentlicheren Systemzusammenhang der politischen Zielvorstellung der Integration bzw. Inklusion, auch besonders an Niklas Luhmann(14).


Theorie, Modelle, Methoden, Methodologie, Modelltheorie und Wissenschaftstheorie
Theorie - Die gemäß dem Distributed-Artificial-Intelligence-Multi-Agent-Systems Ansatz konstruierten Modelle beruhen auf zwei Basistheorien und einigen besonderen inhaltlichen Erklärungsansätzen bzw. Ansätzen mit Theorieanspruch. Die Basistheorien sind die allgemeine Systemtheorie sowie die Theorie sozialer Systeme von Niklas Luhman und ein besonderer inhaltlicher Erklärungsansatz (neben vielen anderen empirischen Ansätzen) ist eine Psychoanalytik der Migration für die Modellierung der Psychischen Systeme von besonderer Bedeutung und natürlich die Migrationstheorien und die Migrationsforschung (Neoklassische Ansätze, Netzwerk Ansätze etc.).

Modelle - Wir konstruieren Modelle der künstlichen Intelligenz (KI-Modelle).In diesen Modellen agieren sogenannte KI-Agenten, die sowohl die Bevölkerung - also sehr viele einzelne kognitiv-psychische Systeme - als auch die Institutionen als strukturell organschaftlich handelnde Agenten, sowie auch die Wirtschaftsunternehmen als organschaftlich handelnde Agenten usw. repräsentieren. Ebenso werden KI-Modelle für die jeweiligen ausdifferenzierten sozialen Systeme und die globalen, vor allem zunächst afrikanischen Migrationssysteme konstruiert, die zu verschiedenen Basisszenarien der Afrikanisierung und damit auch, wie wir sehen werden, Islamisierung führen, von denen wir realistischerweise ausgehen müssen. Natürlich werden auch Vergleichsszenarien entwickelt, um verzerrende selektive Untersuchungsvorentscheidungen zu verhindern. Das wird weiter unten detaillierter ausgeführt.

Methoden -
Methodologie -
Modelltheorie -
Wissenschaftstheorie -


Rahmenbedingungen (Demografie, Klima, Afrikanisierung und Islamisierung - eine Laune der Geschichte)
So wie oben bereits angedeutet werden der Hunger und der Wassermangel, sowie zunehmend bis 2060 das Klima, verstärkt die Hauptmigrationsursachen sein und nicht die politische, religiöse oder ethnische Verfolgung. Weder das Grundgesetz noch die Genfer Flüchtlingskonvention noch die EUV bieten Schutz für "Klimamigranten" oder "Umweltmigranten", die etwa aufgrund eines schweren Erdbebens oder eines Tsunamis oder eines vollkommenen Nahrungsversorgungsversagens und massivster Unterernährung heimatlos geworden sind. Bis auf Einzelfälle haben diese Menschen derzeit keine Chance, als Flüchtling anerkannt zu werden. Es gibt jedoch politische Initiativen, wie etwa die Nansen Initiative Protection Agenda, die 2015 von 109 Ländern gebilligt wurde und das Ziel hat, den Schutz von "Klimamigranten" auf nationaler und regionaler Ebene sicherzustellen. Als Mitglied der Steuerungsgruppe der Nansen Initiative(15) übernimmt Deutschland hier besondere Verantwortung.

Ergibt sich daraus also für Europa bezogen auf den afrikanischen Islam durch eine Laune der Geschichte eine Religionsproblematik mit massiven Systemfolgen?

Obwohl die von den Industrie"nationen" selbst verursachten, klimatisch und durch Agrikultiv-Landnahme bedingten, dramatisch verschlechterten Lebensumstände (sowie natürlich die massive, nicht von Europa verschuldete Bevölkerungsexplosion in Afrika - in Asien leicht abnehmend) das Zentralproblem für die Afrika-Migration und damit die Islamisierung darstellen, bildet dies hier nur den Ausgangspunkt der Untersuchung - oder anders formuliert - es bildet eine der Rahmenbedingungen der Untersuchung und ist nicht selbst Gegenstand der Untersuchung. Das ist eine methodische Ausblendung eines wesentlichen Teiles des Verursachungskomplexes(16).

Anmerkungen:
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Vgl. 10. Symposium des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) "Wechselwirkungen in Extremismus und Terrorismus" am 23. April 2013 URL: https://www.verfassungsschutz.de/de/ aktuelles/meldungen/me-20130426-symposium-2013 (abgerufen am 24.09.2018)
Vgl. J. Peters, D. Janzing, B. Schölkopf 2017, Elements of causal inference: foundations and learning algorithms; JM. Mooij, J. Peters, D. Janzing, J. Zscheischler, 2016, Distinguishing cause from effect using observational data: methods and benchmarks - The Journal of Machine Learning Research Bd.17, S. 1103-1204; J. Pearl, 2016, Causal Inference in Statistics - A Primer; J. Pearl, 2.Aufl. 2009, Causality;
Vgl. Polak, R. 2017, Migration, Flucht und Religion: Praktisch-theologische Beiträge, Band 1: Grundlagen, Ostfildern: Grünewald, S. 107–123
Vgl. Nicholas Van Hear, Oliver Bakewell & Katy Long (2018) Push-pull plus: reconsidering the drivers of migration, Journal of Ethnic and Migration Studies, 44:6, 927-944, DOI: 10.1080/1369183X.2017.1384135
Vgl. Vatikan URL: https://w2.vatican.va/content/francesco/de/messages/migration/documents/papa-francesco_20170815_world-migrants-day-2018.html -Satz vor Anmerkung 11 (abgerufen am 12.03.2018)
Vgl. Migration in Missiological Research, Kari Storstein Haug, 2018;
Vgl. Religion, Migration and Identity: Methodological and Theological Explorations - Theology and Mission in World Christianity Band 2, Martha Th. Frederiks, 2016; Hussain A. (2014) Toward a Muslim Theology of Migration. In: Padilla E., Phan P.C. (eds) Theology of Migration in the Abrahamic Religions. Palgrave Macmillan’s Christianities of the World. Palgrave Macmillan, New York
Vgl.: Emmanuel Levinas, Dificila Libertate, (Bucuresti: Editura Hasefer, 1999), 43; Judaismus ist als die Religion der Israeliten definiert, die auf dem AT der Bibel und dem Talmud basiert; Mosaismus. Das Wort Judaismus ist darauf basiert, wie Levinas es in der Dificila Libertate fasst, es repräsentiert eine Religion, ein System von Glaubenssätzen, Riten und moralischen Vorschriften, das auf der Bibel AT, dem Talmud und der Rabbinischen Literatur beruht, es ist vermengt mit der Mystik und der Theosophie der Kabbalah; vgl.: Goshen-Gottstein, Alon and Eugene Korn (2012), Jewish Theology and World Religions;
Dieser Frage wird in einem gesonderten Kapitel in dieser Untersuchung nachgegangen
Die vielen ebenso auch vorhandenen negativen Effekte, vor allem der betrieblich, industriellen Sozialisation, werden in dieser Untersuchung nicht verschwiegen werden
Vgl.: Foroutan, Naika. 2013. Identity and(Muslim) Integration in Germany. Washington, DC: Migration Policy Institute; Der dort bereits 2012 empfohlene Maßnahmenkatalog ist bis dato noch nicht einmal auch nur im Ansatz erwogen worden
Im Sinne eines Europas der Regionen darf auch der Begriff der Region benutzt werden, falls der Begriff der Nation nicht den völkerrechtlichen Wunschvorstellungen einiger Teile der europäischen Eliten zum Souveränitätsbegriff entsprechen sollte
Vgl. La ruée vers l'Europe : Stephen Smith, Paris 2018, La jeune Afrique en route pour le Vieux Continent; Prinz Asfa-Wossen Asserate, Berlin 2016, Die neue Völkerwanderung: Wer Europa bewahren will, muss Afrika retten;
Vgl. Funktion der Religion: Nikals Luhmann, 1977; Die Religion der Gesellschaft: Niklas Luhmann, 2000; dabei beziehen wir uns auch auf die wichtige und zentrale Frage des Rechtsphilosophen und ehemaligen Verfassungsrichters Ernst-Wolfgang Böckenförde und das sogenannte Böckenförde-Diktum. Der Beantwortung dieser Frage ist ein eigenes und zentrales Kapitel gewidmet.
Vgl. Humanrights URL: https://www.humanrights.ch/de/menschenrechte-schweiz/aussenpolitik/mr-aussenpolitik/multilateral/nansen-initiative-schutz-umweltvertriebenen (abgerufen am 28.07.2018)
Der Klima-Verursachungskomplex kann im Rahmen dieser Untersuchung nicht bearbeitet werden

 

 

Die Neutralitätsfrage
Kann sich denn ein bekennender Christ überhaupt zu diesen oben aufgeführten Themenbereichen weltanschaulich unabhängig neutral und dann auch noch unter - methodischer Ausblendung des Verursachungskomplexes - äußern oder verhalten?

Ich bin bekennender Christ der evangelischen Lydia-Gemeinde Herzogenrath sowie der katholischen Pfarrgemeinde Herzogenrath - eine vorbildlich weltoffene und zu allen Seiten hin integrative Kirchengemeinde mit dauerhafter, transparenter und hochwertigster ehrenamtlicher Arbeit.

Also dürfen Sie, lieber Leser, sich diese Frage natürlich berechtigt stellen, wenn Sie die Instituts-Leitlinie "unabhängig und weltanschaulich neutral" am Seitenende lesen.

Die Beachtung der Neutralität betrifft auch die Untersuchung einer möglichen manipulativen Fokussierung der Betrachtung. Aufgrund der bereits oben erwähnten "Laune der Geschichte", die tatsächlich völlig zufällig die Migrationsströme massivst schwarz-islamisch prägt, drängt sich die Frage nach der Zentralität der Offenbarungsreligionen Christentum, Judentum, Islam (und von der Wirkung her völlig vernachlässigbar, jedoch nicht vom Inhalt, das Bahaitum) für Europa im weitesten Sinne und die Welt auf. In China gibt es z.B. 150–200 Mio. Buddhisten und Konfuzianisten, 25–35 Mio. Protestantische Christen, 11–18 Mio. Muslime, 8,5–13 Mio. Katholiken und 5,5 Mio. Daoisten (Taoisten). Die chinesische Volksreligion hat ungefähr 130 Mio. Anhänger. Man kommt also auf eine Gesamtzahl von ungefähr 300 Millionen Gläubigen in China, während die überwiegende Mehrheit der Chinesen keiner Religion angehört.

Unter religiös weltanschaulichen Gesichtspunkten stellt die chinesische Volksreligion, der chinesische Buddhismus, Taoismus, Jainismus, Christentum oder Islam - so z.B. die Uiguren im Westen, in deren Gebiete zur islamisch-politischen Destabilisierung, im Rahmen der riesigen Tomatenanbau-Agrarindustrie, Migranten aus den Berggebieten als Billigstlohnarbeiter umgesiedelt worden sind und weiter werden - so weder eine Herausforderung für China, noch für Asien und auch nicht für Europa dar. Selbst nach 2060, wenn asiatische Migrationsströme für Europa von großer Bedeutung sein werden, wird die Religion dabei völlig unmaßgeblich sein. Man muss dazu bemerken, dass in China die Aufsicht über die Kirchen (Religionen) vom Staat auf die lokalen Organe des Büros der staatlichen Religionsaufsicht (SARA) übertragen worden ist und man von einer sehr starken politischen Überwachung ausgehen muss. Man könnte natürlich auch den indischen Islam, die Buddhisten, die Jainisten und den Hinduismus betrachten. Wir wissen belegbar, dass die Konflikte zwischen Hinduismus und Islam in Indien zu schwersten Großkonflikten geführt haben. Dies hat jedoch zu keiner externen Migrationswelle geführt. Das Gleiche gilt für den aktuellen Konflikt zwischen Buddhisten und Islam in Myanmar. Auch dort kommt es "nur" zu interner Migration. Dies liegt eindeutig an der dort nicht vorhandenen organisierten Schlepperkriminalität. Vom United Kingdom erhalten wir allerdings Berichte über extrem erhöhte Geldtransfers aus den UK nach z.B. Pakistan, die auf erhebliche illegale Migrationsvolumina von dort in das UK schliessen lassen(17). Auch die Heinrich Böll Stiftung hat diese sogenannten Remittances-Untersuchungen durchgeführt(18). Dies läßt auf solche organisierten kriminellen Schlepperstrukturen oder terroristische Mischformen (Polykriminalität) aus Kleinkriminalität, Drogen- und Menschenhandel und Schleusertätigkeit für Pakistan schliessen. Tatsächlich aber ist im Moment insgesamt gesehen für Europa die südasiatische, ostasiatische und südostasiatische, demographie-, ökologie- und ökonomisch oder religiös bedingte Migration, nach dem bisherigen Entwicklungsstand noch bis ca 2060 irrelevant.

Warum spielen also gerade derzeit die Offenbarungsreligionen und da insbesondere das Christentum und der Islam eine so herausragende Rolle für die Weltgeschichte und wie unterscheiden sich die Offenbarungsbegriffe dieser Religionen? Die Klärung der Offenbarungsbegriffe in ihrer Gewichtigkeit für den bestimmenden Bezug zum Rechtsbegriff, zum Wissenschaftsbegriff, zum Wirtschaftsbegriff und zum Bildungsbegriff ist von wesentlicher Bedeutung und natürlich unterliegt gerade auch eine solche Untersuchung dem Neutralitätsgebot.

Diese religiös-weltanschauliche Neutralität ist zwar kein Begriff des Verfassungstextes, jedoch mit dem BVerfG normativ abzuleiten aus den Art. 3 III, 4 I, 33 III GG und Art. 136 I, IV WRV sowie Art. 137 I und VII WRV i.V.m. Art. 140 GG. Neutralität ist demnach kein bloßes Prinzip im Sinn einer allgemeinen Richtschnur, von der nach politischen Zweckmäßigkeitsgesichtspunkten durch Gesetz abgewichen werden könnte. Es ist vielmehr ein striktes Gebot des deutschen Religionsverfassungsrechts und bedeutet schlicht religiös-weltanschauliche Unparteilichkeit.

Bereits hier erkennen wir, dass wir ohne einen klaren Rechtsbegriff, ohne eine klare Rechtstheorie, ohne eine klare Rechtsphilosophie also ohne ein klares staatliches Rechtssystem schon bei der Beantwortung alleine nur der Neutralitätsfrage nicht auskommen werden. Und wir werden erkennen, dass nicht nur das Religionsverfassungsrecht eine zentrale Stellung für unsere Frage einnimmt, sondern ebenso das Wirtschaftsverfassungsrecht und auch das Bildungsverfassungsrecht.

Die oben aufgeführten zwingenden Forderungen des GG beziehen sich auf alle Institutionen des Staates. Nun bin ich als natürliche Person ja kein Staat, sondern ein "Menschlein". Mir ist es also erlaubt, weltanschaulich gebunden und bekennender Christ zu sein. Ein verbales Deklarationsverbot würde in diesem Zusammenhange ja auch gerade dem inneren Sinn des GG widersprechen. Aber darf ich dann für ein Institut sprechen, das weltanschaulich unabhängig und neutral sein soll? Solange ich als persönlich bekennender Christ einem strengen Wissenschaftsethos verpflichtet bin und bleibe, solange rede und handle ich als Person oder organschaftlich, institutionell eindeutig weltanschaulich unabhängig und neutral.

Die Begründung und die inhaltliche Bestimmung dieses Wissenschaftsethos im Rahmen einer offenen Wissenschaftstheorie ist von sehr großer historischer und aktueller Bedeutung für das christliche Abendland im weitesten Sinne. Deshalb wird dieses Thema auch in dieser Studie in einem eigenen Kapitel behandelt werden.

Anmerkungen:
17
18
vgl. Migrationswatch URL: https://www.migrationwatchuk.org/briefing-paper/160 (abgerufen am 22.07.2018)
vgl. Heinrich Böll Stiftung URL: https://www.boell.de/sites/default/files/perspectives_asien.pdf (abgerufen am 12.07.2018)

 

 

Das demografische Szenario
Oswald Spengler, Samuel Huntington ja sogar bedingt in letzter Zeit Francis Fukuyama haben es so oder ähnlich gesagt und nicht zuletzt hat auch unser Peter Scholl-Latour bereits 2009 - und auch schon davor - objektiv, realistisch und völlig unaufgeregt auf ein bereits eingeleitetes, demographisch bedingtes "Ende der 'weißen' Weltherrschaft" hingewiesen. Dabei benutzt er ausdrücklich sowohl den quasi-ethnischen Begriff "Weiß" als auch den der "Weltherrschaft" nur als vorläufiges Behelfskonstrukt. Er grenzt sich ebenso gezielt von Spengler oder Huntington und Anderen ab, indem er dies überhaupt nicht bewertet, sondern nur feststellt. Ob Scholl Latour hier gleichzeitig das Ende des Demokratie-Modells - so wie wir es kennen - "mitgemeint" hat, ist anzunehmen.

Es ist allerdings davon auszugehen, dass die Demographie und die Migration die kulturellen, rechtlichen und politischen (Sub)Systeme der Welt erheblich verändern wird. Dabei wird sich jedoch ein dominantes System als relativ stabil erweisen und zwar das der Wirtschaft. Eben diesen maßgeblichen System-Dominanz-Faktor hat zum Beispiel sogar F. Fukuyama leider sehr vernachlässigt. Die System-Dominanz-Thematik der Wirtschaft wird später eingehend begründet und dargestellt, weil sie für unsere KI-Modelle (KI - Künstliche Intelligenz) von erheblicher Bedeutung ist. Diese KI-Modelle werden - auch in ihren mathematischen Teilen - in einem gesonderten Kapitel später vorgestellt werden.

Nun werden Sie sich aber zunächst einmal fragen, was haben denn die Welt-Demographie und die Welt-Migrationsströme, selbst wenn nur die Frage auf ein Ausgangsszenario gerichtet ist, mit einer imaginären "Weltherrschaft" und/oder einer universalen Migrationstheologie und Offenbarung zu tun? Haben denn Religionen in einer westlich säkularisierten Welt auch nur irgendetwas - auch nur das Geringste - mit imaginären "Weltherrschaften" und/oder imaginären "ethnischen Vorherrschaften" und/oder mit Demokratiemodellen bzw. politischen Systemen zu tun?

Es stellen sich noch weitere, zentrale Glaubwürdigkeitsfragen.

Wer also wissenschaftlich neutral zunächst einmal nur die statistischen Zahlen und Prognosen zur Religionszugehörigkeit in der Welt, in Europa und insbesondere in Deutschland bis zum Jahre 2060 anschaut, um nur einen Überblick über die Verteilung zu bekommen, der wird sicher schon sehr erstaunt sein. Denn es ist besonders der Afrika-Islam, der die höchsten Wachstumsraten hat und sicher zur weltweit größten, historisch wirksamen Weltreligion werden wird.


Alleine diese Religionsverteilung des Islam deren Entwicklung nach unseren Berechnungen in Deutschland von wesentlich höheren Zuwachsraten - maßgeblich für die afrikanischen Muslime - als im Rest der Welt geprägt sein wird, führt zu weiteren offenen Fragen, die zentral auch unseren oben schon thematisierten, abendländischen Rechtsbegriff betreffen. Dazu werden wir unter Anderem auch einige Gedanken auf das alte "Böckenförde-Diktum" richten, auf das später noch detailliert einzugehen sein wird.

"...Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann. Das ist das große Wagnis, das er, um der Freiheit willen, eingegangen ist. Als freiheitlicher Staat kann er einerseits nur bestehen, wenn sich die Freiheit, die er seinen Bürgern gewährt, von innen her, aus der moralischen Substanz des einzelnen und der Homogenität der Gesellschaft, reguliert. Anderseits kann er diese inneren Regulierungskräfte nicht von sich aus, das heißt mit den Mitteln des Rechtszwanges und autoritativen Gebots zu garantieren suchen, ohne seine Freiheitlichkeit aufzugeben und – auf säkularisierter Ebene – in jenen Totalitätsanspruch zurückzufallen, aus dem er in den konfessionellen Bürgerkriegen herausgeführt hat. ..." Ernst-Wolfgang Böckenförde: Staat, Gesellschaft, Freiheit. 1976, S. 60. Böckenförde hat unausgesprochen natürlich die Voraussetzungen für den freiheitlich demokratischen, säkularen Staat gemeint. Es wird sich im Folgenden zeigen, dass eben diese von Böckenförde genannten, durchaus historisch als variabel zu sehenden, Voraussetzungen der Demokratie, die der Staat selbst nicht garantieren kann, von größter Bedeutung für unsere Thematik sind. Dieses Diktum gilt so oder ähnlich nicht nur für Deutschland, sondern für alle rechtsstaatlichen Demokratien. Wer garantiert diese von Böckenförde genannten Voraussetzungen? Dieser Frage müssen wir nachgehen.

Die migrationsbedingte und demographiewirksame, fertilitätsratenbedingte Religionszugehörigkeitsverteilung des Afrika-Islam in Europa kann hier nicht nur in Böckenfördes religionsverfassungsrechtlichem Verständnis in vielerlei Hinsichten maßgeblich wirken, sondern ebenso vor allem wirtschaftsverfassungsrechtliche und bildungsverfassungsrechtliche Wirkungen entfalten. Sie erkennen, dass hier bereits die oben aufgeführte Hypothese der Dominanz und Beständigkeit des Wirtschaftssystems eine maßgebliche Bedeutung zukommt. Diese Wirkungen sollen unter dem Postulat der Beständigkeit und Dominanz des Wirtschaftssystems in dieser Studie mit Mitteln, Methoden und Modellen der KI näher untersucht werden.

Das US-PEW-Forschungsinstitut veröffentlichte kürzlich eine Studie(19), die von drei alternativen Migrations-Basis-Szenarien für Europa ausgeht, wobei fertilitätsbedingte demographische Wirkungen noch nicht berücksichtigt sind. In Szenario3 ergäbe sich demnach dann für das Jahr 2050 in Deutschland eine Islamzugehörigkeitsverteilung von 19.1%.

Wir haben ein Szenario4 entwickelt. Dieses Szenario basiert auf einem KI-Modell. Darin ist durch eine sehr differenzierte Algorithmik die Dunkelziffer (also die illegale, nicht registrierte Zuwanderung) berücksicht und dieses Modell berücksichtigt die demographiewirksamen, religionszugehörigkeitsbedingten, unterschiedlichen Fertilitätsraten für Deutschland bis zum Jahr 2060. Der Begründung und Rechtfertigung der Forschungen zur Entwicklung und Veränderung interkultureller Fertilitätsraten haben wir ein eigenes Kapitel gewidmet. So berechnet dieses Modell wesentlich höhere Migrationszahlen für Deutschland als bisher veröffentlicht worden ist und einen Religionszugehörigkeitsanteil des Afrika-Islam in Szenario4 von 29.7% bis zum Jahr 2060. Allerdings ist hier die afrikanische Hungersmigration nicht berücksichtigt, weil Hunger rechtlich bisher eindeutig kein Asylgrund ist. Diese Hungersmigration ist aber de fakto selbst mit massivsten Mitteln gar nicht aufhaltbar.

Aus diesem Grunde wurde ein weiteres Szenario5 berechnet, das die exponentiell wachsende Hungersmigration in Verbindung mit einer anwachsenden Migrationsbeschaffungskriminalität in der Sahelzone bis 2060 berechnet. Dabei muss der Zugang zur EU auch mittels extremer Massengewalt angenommen werden. In diesem Extrem-Szenario5 ergibt sich ein Religionszugehörigkeitsanteil des Afrika-Islam von rund 55% bis zum Jahr 2060. Die KI-Modelle und die genauen Zahlen werden in einem gesonderten Kapitel dargestellt.

Ein weiteres Szenario6 beginnt ab ca. 2070 mit der verstärkten Asiatisierung Europas durch maßgebliche Migrationsströme aus Ost-, Südost- und Südasien. Dieses Szenario wurde hier in der Grafik noch nicht berücksichtigt.


Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Religonszugehörigkeitsanteile der christlichen Konfessionen - hier in unserem Modell zunächst noch ohne Berücksichtigung einer wesentlich wirksameren Mission im katholischen Sinne - z.B. durch das vorbildliche und wegweisende Konzept der katholischen Kirchengemeinde Herzogenrath oder durch eine wirksamere Evangelisierung im evangelischen Sinne - bis zum Jahr 2060 und darüber hinaus weiter abnehmen werden.

Die christlichen Konfessionen in Deutschland kommen bis zum Jahr 2060 zusammengenommen auf rund 44.3% und für die Konfessionslosen berechnet das Modell Szenario4 25%. Für den Islam kommen wir auf 29.7% und für alle anderen Religionen in Deutschland berechnen wir rund 1%. Unter Berücksichtung eines neuen, verstärkten, europäischen und globalen Missionierungsansatzes der christlichen Kirchen könnten sich ganz andere Konstellationen ergeben. Dies wird in einem gesonderten Kapitel untersucht.

Die bisherige, in allen Erhebungen so praktizierte, alleinige Messung der Konfessionslosen, ohne eine weitere Differenzierung dieser Klasse vorzunehmen, ist allerdings sehr problematisch und muss in Hinsicht auf eine mögliche christliche Remissionierung (vgl. katholische Kirchengemeinde Herzogenrath) überprüft werden. Daran wird zur Zeit gearbeitet.

Wir hören von der Politik und den Medien, die unkontrollierte Migration sei eingedämmt. Gemäß dem World Migration Report 2017 der United Nations, der sehr vertrauenswürdig ist, hat sich die Süd-Nord-Migration aber von rund 40 Millionen auf nunmehr 77,9 Millionen rund verdoppelt und wird gemäß allen Prognosen und Modellen der United Nations


Für Europa betrifft dies insbesondere zunächst bis 2060 die Migrationsströme, Migrationskanäle und die Migrationsorganisation aus und in Afrika, die sich aufgrund des explosiven Bevölkerungswachstums und der sich dort weiter verschärfenden Migrationsfaktoren fortentwickeln. Dabei ergibt sich eine selbstverstärkende Dynamik der "Migrations-Ökonomie". Diesen Effekt der Selbstverstärkung werden wir in und durch ein KI-Modell analysieren, begründen und verdeutlichen.

Hier sehen Sie eine vereinfachte Grafik, die aber mit den exakten Zahlen der UN-Bevölkerungsprognose von 2017 arbeitet. Den Originalbericht der UN können Sie hier im pdf Format einsehen.(20) Die Rohdaten der UN dazu finden Sie hier als Excel Datei. (21) Die höchsten Zuwachsraten liegen dauerhaft in Westafrika, in Nordzentralafrika und in Nordostafrika. Die dort vorherrschende Religion ist der Islam.


Die obige Grafik veraunschaulicht sehr deutlich die Relevanz und Virulenz des afrikanischen Bevölkerungsproblems und den daraus resultierenden Migrationsdruck für Europa. Zu berücksichtigen ist auch der Klimawandel und die sich daraus ergebende Problematik von gehäuften Missernten. Insbesondere wenn die Ernährungsproblematik (Food Deficit) für Afrika unter Berücksichtigung der landwirtschaftlichen Aufkäufe (Land Grabbing) und Fremdsteuerung insbesondere auch durch China aber insgesamt auch für den südasiatischen Raum berücksichtigt wird. Dazu liegen noch keine Prognosen oder Modelle vor. Wir haben dazu ein KI-Modell entwickelt. Hier eine zusammenfassende graphische Übersicht.


Wir müssen bedenken, dass die ganz oben aufgeführte "Weiße Weltherrschaft" selbst das Recht auf angemessene Ernährung deklariert und es als Menschenrecht völkerrechtlich in Artikel 11 des Internationalen Pakts über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (UN-Sozialpakt) verankert hat. Maßgeblich wird sein, wie dies unter dem Gesichtspunkt der sogenannten Vollzugsfähigkeit zu betrachten ist. Es ist nicht ausgeschlossen, dass der UN-Ausschuss über Wirtschaftliche, Soziale und Kulturelle Rechte (CESCR) sich in Zukunft mit diesem Thema befassen wird.

Es ist als sicher anzusehen, dass es in Ostafrika, Zentralafrika und Westafrika, die im Wesentlichen durch besondere, afrikanisch evolvierte Formen des Islam - also in besonderer Form muslimisch geprägt sind - zu schweren Hungersnöten kommen wird, die in Verbindung mit dem weltweiten Land-Grabbing in Afrika sowie in Verbindung mit Wasserrechtsvergaben und dem explosiven Bevölkerungswachstum zu exponentiell steigenden sozialen Spannungen und Revolten gegen die Water- und Land-Grabbing-Stationen, insgesamt zu erhöhter Gewalt und Migrationsbeschaffungskriminalität und zu riesigen Migrationsströmen in Richtung Europa führen werden. Es ist offensichtlich, dass sich hier völlig vohersehbar eine welthistorische humanitäre Katastrophe anbahnt, die alle bisherigen welthistorischen Perspektiven, Sichtweisen und Neo-Euro-Zentrismen pulverisieren wird wenn sie wirksam werden wird.

Anmerkungen:
19
20
21
21*
vgl. PEW URL: http://www.pewforum.org/2017/11/29/europes-growing-muslim-population/ (abgerufen am: 29.11.2017)
vgl. http://i-ki-ba.de/Bangert-Herzogenrath-Offenbarungslehren/Daten/MigrationReport-United-Nations-2017.pdf
vgl. http://i-ki-ba.de/Bangert-Herzogenrath-Offenbarungslehren/Daten/UN-Population-Prospect-2017.xls
vgl. https://esa.un.org/unpd/wpp/Download/Standard/Population/

 

 

Entwicklungshilfe für Afrika
Michael A. Clemens, 45, Ökonom und Migrationsforscher am Center for Global Development in der US-Hauptstadt Washington über den ökonomisch bedingten Wendepunkt der Migration aus Afrika: "... zwischen 5000 und 8000 Dollar Pro-Kopf-Einkommen im Jahr kommt der Wendepunkt. Wenn die Wirtschaft darüber hinaus weiterwächst, geht der Auswanderungsdruck zurück. Das werden Sie, ich und die Politiker, die jetzt falsche Versprechungen machen, für [...] Afrika nicht mehr erleben... Und bis dahin wird es Migration in einem Ausmaß geben, weitaus größer als wir das bisher kennen..." .

Das heißt bis zu diesem derzeit noch völlig fiktiven (fiktiv deshalb, weil es z.B. in Niger etc. noch keinen nennenswerten Aufbau gibt) ökonomischen Wendepunkt wächst durch Wirtschaftsaufbau die Migrationsrate zunächst stark an bevor sie nach dem Wendepunkt wieder fällt. Bei den derzeitigen Zollasymmetrien, die den Afrikanern von China, von Europa, den USA und der WTO "aufgezwungen" worden sind, ist eine solche Dynamik allerdings extrem unwahrscheinlich. Insofern ist die europäische Entwicklungspolitik zumindest als sehr hypokritisch einzustufen.

Hinzu kommen die Arbeitskräftefreisetzungen in der heimischen, großteils pastoralen Agrarwirtschaft durch argrarindustrielle Ansiedlungen wie zum Beispiel die Tomatenindustrie aus China in Ghana oder die Zerstörung der Textilindustrie (200000) und Baumwollbauernschaften (500000) in Nigeria. Die dort freigesetzen Arbeitskräfte haben auf dem ghanaischen bzw. nigerianischen Arbeitsmarkt keine Chance, können aber dann wegen der relativ guten ghanaischen bzw. nigerianischen Wohlstands- und Wirtschaftslage auf legalem oder illegalem Wege (Migrationsbeschaffungskriminalität) Geldmittel für die Schlepper beschaffen. Dabei muss immer berücksichtigt werden, dass Migrationsbeschaffungskriminalität nur dort möglich ist, wo Wohlstandsgüter wie Motorräder, Handys, PCs, Uhren, Autos, Autoradios usw. vorhanden sind. Das ist in der Deliktstruktur vergleichbar mit der Drogenbeschaffungskriminalität.

Auch diese, durch viele empirische Untersuchungen in den Ursprungsländern aber auch der UN und der nationalen europäischen Studien, belegten Entwicklungen, haben wir datengestützt in unseren KI-Modellen abgebildet.

 

 

Demografie, Ernährung, Konsum und Umweltlast
Barry Commoners IPAT Gleichung berechnet die Umweltlast I als Produkt aus Bevölkerungszahl P, einem Wohlstandsfaktor A sowie einem Technikfaktor T. Diese Gleichung berücksichtigt allerdings noch nicht die jeweiligen Konsum- und Abfallverhaltensänderungen der jeweiligen Bevölkerungen in Abhängigkeit von umweltpolitischer Aufklärungsarbeit, die in Europa mit einem minimierenden Zusatzfaktor sowohl beim Wohlstandsfaktor als auch beim Technikfaktor zu versehen ist, während die afrikanische Ökonomie hier tendentiell sogar mit eher maximierenden Zusatzfaktoren zu versehen sind.

 

 

Das globale Risiko Szenario
  1. Weltrisikoindex - Ernährung
  2. Weltrisikoindex - Politik
  3. Weltverfolgungsindex Christen (WVI) 2018
  4. Weltrisikoindex - Migration Smuggling
    1. Routenüberschneidungen Modern Slavery - Human Trafficking - Drug Trafficking - Wapon Trafficking
      1. Abd Al Rahman al-Milad
      2. Abu Musab Abd al-Wudud alias Abd al-Malik Droukdal (Kabylei, Marokko, Algerien, Mali [AQIM])
      3. Mohammed Kachlaf
      4. Mus’ab Abu-Quarin
      5. Ermias Ghermay
      6. Fitiwi Abdelrazak
      7. Ahmad Oumar al-Dabbashi
      8. Mokhtar Belmokhtar
      9. Aghali Alambo(Tuareg ehemals Muammar Qaddafi) und Abta Hamidine
      10. Shuhada al-Wadi militia
      11. Anas al-Dabbashi militia
      12. Tuareg und Tebu
      13. Qadhadfa (Lybien)
      14. Smacid, Ouled Bou Sba und Rgeybat (Mauretanien)
      15. Arab Berabiche, Kounta und Ifoghas (dominant Mali), Lamhar und Imghad Tuareg (abhängig Mali)
      16. Dina Ould Daya(Finanzier Mali), Oumar Ould Ahmed(Finanzier Mali), Colonel Mohamed Ould Meydou, Lieutenant Colonel Bou
      17. Baba Ould Cheikh(Mali), Cherif Ould Taher und Mohamed Ould Laghwinat (Finanzier Lamhar)
      18. Ansar ash-Sharia Tunesien (AST) und Uqbah Ibn Nafi (Tunesien)
    2. Anwachsende Migrationsbeschaffungskriminalität in der Sahel-Zone -(Migration-Procurement-Crimes)
    3. Kriminelle und terroristische Multi-Funktionalisierung (Polykriminalität) des Migration Smuggling (vgl. III - 1)
      1. Einflussnahme AQIM
      2. Einflussnahme JNIM
      3. Einflussnahme GSPC
      4. Einflussnahme GIA
      5. Einflussnahme MUJWA
      6. Einflussnahme MNLA
      7. Einflussnahme Boko Haram
      8. Einflussnahme Ansar Dine
      9. Einflussnahme Al-Mourabitoun
      10. Einflussnahme Ansar Ul Islam
      11. Einflussnahme Polisario
  5. Weltrisikoindex - Vulnerabilität (z.B. auch Spezialisierung für Facility-Vulnerabilität - Maplecroft)
    1. Uran
      1. Husab (China)
      2. Areva (Frankreich)
    2. Gold
      1. Teranga Gold (TGCDF)
      2. Barrick Gold (Kanada)
      3. Cora (Kola) Gold Ltd (Virgin Islands)
    3. Öl
      1. China National Petroleum Corporation (CNPC)
      2. Société Mauritanienne des Hydrocarbures et du Patrimoine Minier (SMHPM)
      3. Sonatrach
      4. Sipex
      5. Autorité pour la Promotion de la Recherche Pétrolière au Mali (AUREP)
      6. Exxon Mobil
      7. Elf Aquitaine
      8. Total
      9. ENI (Italien)
    4. Gas
    5. Kohle
    6. Eisen
      1. ArcelorMittal (Frankreich)
    7. Verkehr Logistik Transport Kommunikation
      1. Bolloré (Frankreich)
      2. CFAO (Frankreich)
      3. Eutelsat (Frankreich)
    8. Landwirtschaft - Land-Grabbing
      1. China
      2. USA
      3. Europa
      4. Golf-Staaten
      5. Australien
      6. Indien
  6. Weltrisikoindex - Klima

 

 

Anti-Terrorismus-Operationen in der Sahel (USA-EU-MNJTF-G5-Frankreich-Deutschland)

 

 

Die afro-europäischen Migrationsströme


Die afrikanische Subsahara-Migration kommt derzeit nicht aus den subsahara Ländern mit dem höchsten Politik- und/oder Armutsrisiko (vgl. Grafik 07 A), sondern tatsächlich aus den eher besser gestellten afrikanischen Ländern (vgl. Grafik 07 B), denn die Schlepper-Kosten für die kriminellen Schlepper-Banden müssen finanziert werden und dies können sich die Ärmsten der Armen weder leisten noch in ihren eigenen Ländern beschaffen, weil entsprechende Tauschgüter gar nicht vorhanden sind. Empirische Untersuchungen haben ergeben, dass es in den Sahel-Ländern mit höherem ökonomischem Niveau auch sehr oft und zunehmend zu Migrations-Beschaffungskriminalität kommt. Junge männliche Migranten stehlen Motorräder, PCs und sonstige hochwertige Elektronikprodukte. Auch Raubüberfälle (Ghana, Nigeria etc.) zur Deckung der Migrationskosten sind dort mittlerweile sehr häufig.(22).

Es gibt stärker werdende Verbindungen der Kleinkriminellen zur organisierten Kriminalität in der Sahel-Zone. Die genaue Beschäftigung mit der Kriminalitätsentwicklung einzelner Länder des Sahel ist aus diesem Grunde geboten.




Anmerkungen:
22
vgl. Fiedler, A. (2017). Migration von Subsahara-Afrika nach Europa: Motive, Informationsquellen und Wahrnehmung deutschen Engagements, ifa-Edition; Kultur und Außenpolitik, Stuttgart: ifa (Institut für Auslandsbeziehungen), http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-55105-4 , S.27-34; Deshalb werden viele dieser Migranten auch strafrechtlich in ihren Herkunftsländern gesucht und geben also auch aus diesem Grunde andere Namen und Herkunftsländer an.

 

 

Die kriminelle globale Schlepper-Migrations-Ökonomie und die Kriminalitätsentwicklung in der Sahel-Zone


Die EU hat zum Beispiel in Niger den dort ansässigen Schleppern nicht rückzahlbare Geschäftsaufbauprämien ausgezahlt, wenn sie das Schleppergeschäft aufgeben. Diese Gelder sind gerne in Anspruch genommen worden und man hat damit das Schleppersystem in den Untergrund verschoben und die Anwerbungsmethoden und Verfahren dann dort für diesen Untergrundsbereich noch weiter verbessert. Natürlich werden die dortigen Beamten auch korrumpiert. Mittlerweile hat die EU diese Fördermittel gestrichen.

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Das Marketing der kriminellen Schlepper-Migrations-Ökonomie
Die Befragung von Flüchtlingen(23) zeigt sehr deutlich, dass sie in ihren Ursprungsländern mit völlig falschen Versprechungen und unter völlig falschen Voraussetzungen als Schlepper-"Kunden" angeworben werden. Europa wird als paradiesisches Wunderland dargestellt. Angeblich muss man in Europa zeitlich nur sehr wenig arbeiten. Auch sei diese Arbeit sehr leicht. Alle erzielen hohe Einkünfte und können in Luxus und Wohlstand leben. Die Einwohner Europas, die Männer, Frauen, Vermieter, Geschäfte, Restaurants, Unternehmen, Behörden und Hilfseinrichtungen warten sehnsüchtig und voller Freude auf die Ankömmlinge aus Afrika. Die Gefahren der "Reise" werden völlig ausgeblendet. Alles wird als völlig problemlos dargestellt.

Hier sind sehr gut Aufklärungsmaßnahmen der EU möglich, die von sehr hoher Wirksamkeit sein könnten, wenn sie massiv und gezielt durchgeführt würden. Wir behandeln diese Fragen in dem Kapitel "Die migrative Sozialisation der Flüchtlinge - Maßnahmen, Wirkungen und Folgeabschätzungen". Leider ist es aber so, dass derzeit die massive Marketingstrategie der Schlepper keinerlei Gegengewicht findet und sehr effizient ist.

Man verspricht den Flüchtlingen dann, dass sie die Transporte jeweils in Einzelraten an den jeweiligen Stationen zahlen können. Das sei durch kleinere Arbeiten dort vor Ort leicht möglich. Dort erwartet die Flüchtlinge dann allerdings eine gnadenlose polykriminelle Ausbeutungs-Maschinerie, die sehr oft dort auch mit Unterstützung der korrupten Beamtenschaft unterstützt wird. Das führt natürlich zu zunehmender Frustration, Verängstigung und Unterwerfung unter das Schlepper-System. Dies wiederum hat fatale Folgewirkungen, die in dem Kapitel "Die migrative Sozialisation der Flüchtlinge Maßnahmen, Wirkungen und Folgeabschätzungen" behandelt werden.

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Anmerkungen:
23
vgl. United Nations Office on Drugs and Crime (2011). The role of organized crime in the smuggling of migrants from West Africa to the European Union, Law enforcement capacity-building to prevent and combat smuggling of migrants in the ECOWAS region and Mauritania (Impact); vgl. ebenso Benjamin Zand, Afrikas Flüchtlinge, BBC, 2018 .....

 

 

Das globale Multikulturalismus Szenario
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Die importierten, besonderen sozio-kulturellen Parameter und die afrikanisch evolvierten Formen des Islam
Wir untersuchen hier insbesondere Westafrika, Zentralafrika und Ostafrika wegen der besonders hohen Migrations-, Fertiltäts- und Islamisierungsraten. Die Unterschiede zwischen den einzelnen muslimischen Gesellschaften der afrikanischen islamischen Ökumene sind natürlich nicht nur in den regionalen und historischen Verschiedenheiten dieser Gesellschaften begründet, sondern lassen sich auch aus der Tatsache ableiten, dass in all diesen Gesellschaften der Prozess der Islamisierung ein selektiver war, in welchem bestimmte Glaubenselemente stark, andere weniger intensiv betont wurden. So wurden etwa die Normen des islamischen Rechts unter den maurischen Stämmen der westlichen Sahara nach dem 11. Jahrhundert unter dem Einfluss der Reformbewegung der Almorawiden zumindest vorübergehend weitgehend übernommen, während in anderen Teilen Afrikas (oder der islamischen Ökumene) die Vorschriften des islamischen Rechts kaum Beachtung gefunden haben. In vielen Gesellschaften standen in der Tat die Regelungen des etablierten Gewohnheitsrechts (adat, `urf) nicht unbedingt in einem Widerspruch zu den Rechtsnormen der scharî`a und wurden daher auch von den muslimischen religiösen Gelehrten, den `ulamâ' (Sg. `âlim), als Grundlage der Rechtssprechung anerkannt.

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Die Neurobiologie der Migration und ihre epigenetischen Folgen

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Die importierten Effekte auf das Gesundheitssystem - AIDS in der Subsahara-Region

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Die kultursoziologischen Effekte des afrikanischen Islam
Man kann hier unter Anderem auch an Einstellungen zur Legitimität moderner Skalverei, Drogenhandel, Waffenhandel bzw. zur Kriminalität generell denken, die gerade in der Sahel-Region stark verbreitet sind. Dies betrifft die sozio-kulturell legitimativen Einstellungen zu den Bereichen Forced-Labour, Sex-Trade, Child-Slave-Trade, Ritual-Slavery, Drug-Trafficking und Weapon-Trafficking.

Die Konsumptionshaltungen dieser jungen männlichen Schwarz-Afrikaner sind überdurchschnittlich stark ausgeprägt und von keinerlei ökologischem Gedankengut in ihren Konsumtionshaltungen eingeschränkt, deshalb sind sie natürlich prinzipiell zunächst für die europäische Wirtschaft willkommene, potentiell leistungsfähige Arbeitskräfte und sehr gute Konsumenten. Dies betrifft grundsätzlich alle Branchen, Sektoren und Lohnniveaus, natürlich auch den Niedriglohnsektor.

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Es gibt in den Ursprungsländern der Sahel eine zunehmend wachsende antichristliche Haltung und eine Zunahme von Gewalt gegen Christen und christliche Einrichtungen. Diese Einstellungen müssen berücksichtigt und sozialisativ beseitigt werden. Oft ist dies nur über Generationen hinaus möglich.

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Afrikanische und bestehende türkisch, arabische Islamausprägungen, Islamismen in Deutschland und Europa
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Dominanz des Wirtschaftssystems und ökonomische Effekte der unterschiedlichen Islamausprägungen, Islamismen
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Politische Effekte der Islamausprägungen, Islamismen

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Rechtliche Effekte der Islamausprägungen, Islamismen (Hanafiyya, Malikiyya, Schafiiyya, Hanbaliyya, Dschafariyya, Zaidiyya)
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Wissenschaftlichen Effekte der Islamausprägungen, Islamismen
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Wissenschaftsbegriff und Wissenschaftsethos
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Immanente - z.B. durch DITIB - und/oder konversive Missionierbarkeit der Islamausprägungen, Islamismen
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Massiv verstärkte Entwicklungshilfe, Wirtschaftskooperationen, Land-Grabbing, Geopolitik und Migration
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Maßnahmen - Gegenmarketing in den Ursprungsländern
In den Ursprungsländern kann eine massive Schulung, Veranstaltungen, Radio- und Fernsehsendungen, Flugblätter, Aushänge usw. die Menschen dort über die Gefahren und Probleme der "Reise" nach Europa aufklären. Diese Maßnahmen sind durch die gewaltbereiten Schlepperbanden extrem gefährdet und können nur unter massivem Schutz durchgeführt werden. ... ... ...

 

 

Die migrative Sozialisation der vermeintlichen "Kern"bevölkerungen - Maßnahmen, Wirkungen und Folgeabschätzungen
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Die migrative Sozialisation der Flüchtlinge Maßnahmen, Wirkungen und Folgeabschätzungen
Im Laufe des Migrationsweges, der langwierig über viele Ausbeutungsstationen erfolgt, suchen ursprünglich eher nur mäßig religiöse und nur sehr wenig bis mäßig religiös geschulte Menschen aus Regionen, die vorwiegend islamisch geprägt sind, mehr und mehr Halt in ihrer Ursprungsreligion. Wenn sie dann nach langen Demütigungen, Entbehrungen und Ausbeutungsverläufen in die leider mittlerweile mehr und mehr aufgeheizten Vorurteilsstrukturen Nordafrikas und dann Europas gelangen, erkennen sie, wie schwierig doch auch hier die Durchsetzung eines gelingenden Lebens in Wohlstand ist. Sie werden dann leider so durch diese massiven Frustrationen ihrer ursprünglichen Erwartungen und das aufgeheizte Klima in Europa zu potentiellen "Opfern" der europäischen "Islamisten" oder Opfer der Anwerbung durch afrikanische oder arabische kriminelle Clans und Banden.

Wir erkennen hier eine mögliche Langfriststrategie der terroristischen Islamisten im Sahel, die diese Wirkungen gezielt im polykriminellen Verbund mit den Schlepper, Menschhändlern, Drogenhändlern und Waffenhändlern der Sahel und Nordafrikas herbeiführen. Falls dies tatsächlich eine solche gezielte Strategie sein sollte, würde sich da ein extrem gefährliches Szenario für Europas Sicherheit aufbauen.

 

 

Die zyklische Dauer sozialisativer Fehlerkorrekturen in der "Kern"- und vermeintlichen "Rand"bevölkerung
Hier muss notwendig auch die Neurobiologie der Migration und Epigenetik migrativer psychischer Folgeschäden berücksichtigt werden
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Migrative Inklusions- und Integrationstheorien
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Verbleibende Konfliktpotentiale der einzelnen Bevölkerungsgruppen
Türken, Syrer, Kurden, Jesiden, Alewiten

Nord-, West-, Ost-, Zentralafrikaner

Afghanen, Iraker, Pakistani, Inder

Osteuropäer

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Migrationstheologien
Wir haben die unvermeidbaren migrativen, demografischen und daraus resultierenden sozio-kulturellen, rechtlichen und ökonomischen Entwicklungen für und in Europa nun detailliert aufgezeigt.

Wie können wir nun angesichts dieser prognostizierten Entwicklungen, von christlicher, jüdischer und muslimischer Seite aus, prospektiv verantwortlich handeln? Dieser Frage wollen wir uns nun ausführlich sowohl theoretisch als auch praktisch zuwenden. Diese drei Migrations-Theologien machen den Hauptteil dieser Untersuchung aus.

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Anhang: KI-Modelle
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